Logo




Besucher: #42878

seit 05.06.2010






Coppelius und Metusa - ein lautstarker Jahresabschluss

 

Alle Fotos gibt es hier

 

„Flossen nach oben!“, hieß es zum Auftakt des „zwischen den Jahren“ Konzertes von COPPELIUS. DAS Event im Dezember, welches stets sehnlichst erwartet wird und man keinesfalls verpassen sollte!

 

Mit METUSA als Vorband, war das nachträgliche Weihnachtsgeschenk perfekt. Mit Textpassagen wie ‚ich habe gelebt’, ‚was wollen wir trinken’ oder ‚Chip&Chap – Ritter des Rechts’ fegte das sechsköpfige Gespann die Laune des trüben Dezemberabends hinfort und erwärmte jedes Herz – mit oder ohne Met! Durch eine höchst fröhlich gestimmte Dudelsackspielerin namens „Alana“, einem interessanten Arsenal von Flöten und einer mindestens genauso entzückenden Darbietung einer Dame, genannt „Verena“, und dem besonders sympathischen Sänger „Domenicus“, wurde eine herrliche, familiäre Stimmung geschaffen, welche den Hauptakt fast vergessen lies. Aus allen Ecken, Ritzen und Kanten drang Gesang und allerlei Spieleut’s Melodei an das Ohr des Schaulustigen und unterhielt, wie sicherlich alle fanden, nur zum Besten. Da sich die Winterabende leider früh dem Ende neigen, mussten sich METUSA recht früh verabschieden – hebt an das Glas, Coppelius naht!

 

Leise nieselt der nicht vorhandene Schnee und frostig bläst der Wind, während die ‚Zuckerfee’ ein jeden hinfort trägt. Inmitten einer wunderschönen Winterlandschaft, lässt eine zarte Ballerina ihren Tanz erblicken und Träume wahr werden. Rasch wird man durch rauen, aber durchaus sehr hörenswerten, Gesang von „Comte Caspar“ auf den harten Boden der Kammer zurückgeholt und die Aufforderung, mal ein ‚Risiko’ einzugehen, unmissverständlich ausgedrückt. Auch die herzallerliebste Begrüßung der Coppelianer lässt nicht lange auf sich warten und somit darf das 8. Kammgarn Konzert gefeiert werden! Von Stücken wie ‚Handschuh’ oder ‚Welt im Wahn’, über Mitglieder, wie dem „Professor“ oder einem persönlichen „Medienbeauftragten“, welcher keinen Augenblick undokumentiert lässt, ist direkt zu Anbeginn die Perfektion eingestimmt. An dieser Stelle, nicht ganz an Erster, aber fast an erster, möchte das Talent des „Bastille“, dessen Namen, naturgemäß wenig hier aber etwas mehr, Erwähnung findet, gewürdigt werden, auf einer winzigen Klanggabel, einen hörbaren Ton zu erzeugen. Leicht verwirrt, darf man beobachten, wie le Comte Caspar an einem Cembalo Platz nimmt und ein wenig später in Zusammenspiel mit dem restlichen Adel ‚Coppelius hilft’. Ein Glanzstück, welches durch ‚Black is the color’ mit einer gesanglichen Darbietung des ‚Bastille’ kontrastreich gespiegelt wird. Wohl verdient stolziert kurz darauf der Adel, samt Bastille, zu einer kurzen Pause von der Bühne. wird durch ‚Nobusama’, als „kleiner Trommler ohne Schuh“, das 4. Akustik Konzert eröffnet, welches sich als einmaliges Erlebnis aufzeigt. Ein wenig unzufrieden, über die Jubelrufe für „Nobusama“ und das Ausbleiben der Persönlichen, begibt sich „Bastille“ auf das Niveau der Schaulustigen und erobert sich, durch ausgelassenes tanzen, die Herzen zurück. Natürlich möchte auch diesmal die Synchronität des „Max Coppella“ und „Comte Caspar“ hervorgehoben und bestaunt werden, da sie jedes, aber wirklich jedes mal übereinstimmt und ein sehr harmonisches und herrliches Klarinettenspiel unterstreicht. Da sich auch eine ewige Eisnacht, wie die Winternacht der METUSA, dem Ende neigt, näherte sich auch hier der letzte Strich des Cellos. Ob Zugaben als schön oder wunderbar beschrieben werden sollten, bleibt offen, allerdings lässt sich diese nicht mit bloßen Worten beschreiben. Eine akustische Wiedergabe von ‚Time-Zeit’ trieb so manchem Eisklotz Wärme ins Herz und mit ‚Phantom der Oper’ ging ein traumhafter Abend in der Kammer von COPPELIUS zuende. 

Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter im Kammgarn in Kaiserslautern!
Fotos: www.katosa.de
Bericht: Noita van Liliac

Alle Fotos gibt es hier

 

 



________________________________________________________________



Hoch verehrtes Auditorium…

 

… so oder so ähnlich wird am 27. Dezember 2013 um 20:00 Uhr das Konzert der Herren Coppelius eröffnet werden. Mittlerweile ist es schon Tradition geworden, dass die Band „zwischen den Jahren“ im Kammgarn in Kaiserslautern aufspielt. Die an Weihnachten angelegten Kalorien können bei handgemachter Musik wieder abgetanzt werden, ebenso wie bei Balladen eine besinnliche Stimmung den Raum erfüllt.

 

Die Herren waren einst als Vorband von Subway to Sally im Kammgarn zu Besuch und haben seither einen immer größer werdenden Fan-Kreis in der Region aufgebaut. Von daher gibt es zu der Band nicht mehr viel zu sagen. Jedes Konzert ist einmalig und unter allen Bedingungen und Umständen ein absolut lohnenswertes Ereignis.

Weitere Informationen so wie Tickets gibt es unter www.kammgarn.de